Freitag, 8. Februar 2013

Entstehung meines Sommerquilts


Den Sommerurlaub 2012 verbrachten wir am Millstädtersee in Kärnten. Wir hatten einen direkten Seezugang von unserem Häußchen aus und das Wetter war hervorragend vorausgesagt bis auf unseren ersten Urlaubstag. Am Plan stand wandern, radfahren, lesen, schwimmen, Boot fahren, faulenzen und für mich natürlich nähen, denn ohne mein Hobby geht's nicht, denn wann sonst kommt frau mit einem mehr als 40 Wochenstundenjob schon in Ruhe zum Nähen...??? Somit musste der erste Urlaubtags natürlich genutzt werden, um was weiterzubringen, denn wenn - Gott sei dank - schönes Wetter vorausgesagt ist werden wir unseren anderen gemeinsamen Hobbies fröhnen. Diesen Gedanken wältzte ich bei unserer Hinfahrt, ohne darüber zu sprechen....und dann war mein Mann  natürlich ziemlich überrascht, dass ich nach Ankunft - raz-faz - meine Nähmaschine, die Schneidematte und alle restlichen Utensilien am schönen großen Wohnzimmertisch sofort platzierte und meinen Nähbereich somit rasch "bestetzte". Der Wetterbericht hatte Recht, und somit ratterte die Nähmaschine den ganzen ersten Tag gleich durch. Mein Mann genoß den Tag mit einem Buch und viel Schlaf.


 
Nach kurzer Zeit war der erste Arbeitsgang für mein Top fertig, die Quadrate mit 15x15 cm waren zusammengenäht.

 
Und dann ging`s ans erste Zerschneiden. Mit dem gleichen Abstand habe ich jede Reihe in der Breite mal durchgeschnitten. So sah das Top dann nach dem neuerlichen Zusammensetzen aus:
 

Dann folgt die zweite Runde Zerschneiden: im gleichen Abstand wie vorher, nun längs nach:

 
Und ich habe es dann trotz wunderschönem Wetter geschafft, die Decke im Urlaub fertigzustellen.
Daheim wurde dann oben und unten noch ein Abschluss angefügt und zum Quilten zu Martina Lippert geschickt. Jetzt fehlt nur noch das Binding.
 
 
Und diese Technik habe ich von  Simone Streicher und ihrem Simis-Atelier und die Stoffe sind zum Teil aus der Restekiste von Trachten Tostmann, die unsere Patchworkgruppe dankenswerter Weise immer wieder bekommt, ergänzt mit ein paar modernen Drucken von Simone.
 
Mein schon ewiges Handnähprojekt habe ich natürlich auch im Koffer gehabt und bin doch auch mit den Lieseln ein Stück weitergekommen.
 

Und dass ich nicht nur genäht habe, sondern dass wir die wunderschöne Gegend rund um den Millstädtersee sehr genossen haben will ich euch auch noch zeigen:




 
 
 
 
 
 

 
 

Kommentare:

  1. Eine tolle Idee, liebe Mona, dachte zunächst, es sei der Disappearing Ninepatch. Du hast einen wunderschönen Quilt mit Summerfeeling genäht! Martina

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  2. Hallo Mona,
    dein Sommersonnegutelaunequilt macht Lust auf Frühling ;-) Wenn es doch nur schon soweit wäre ... aber nee ... hier schneit es und so soll es auch noch die nächsten 2 - 3 Tage bleiben :-(((
    Hast du schon einen Termin für deinen Berlinbesuch im März? Wenn du zum Kurs bei Christiane bist, kann ich auf ein persönliches Hallo vorbeikommen ...
    Liebe Grüße, Marlies

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  3. Liebe Mona,
    Das war bestimmt ein unvergesslicher Urlaub, schon allein mit dieser Erinnerung daran, ein sehr schöner Quilt ist das geworden, der Millstätter See ist sowieso eine Reise wert -
    liebe Grüße
    Hanna

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  4. Eine bezaubernd schöne Decke! Welch eine Arbeit!!
    Danke für dein Kommentar! Ja, ich hätte eventuell Interesse an den Perlen. Meine Mailadresse: majalilly(at)gmx.at
    Vielleich hast du ein Foto, was du mir senden könntest?
    LG Petra

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  5. Liebe Mona,
    die Decke macht ja richtig Frühlingsgefühle mit den tollen Farben. Die Zerschneidetechnik der ganzen Decke kannte ich auch noch nicht. Viel Spaß beim Fertigstellen.
    Liebe Grüße Cordula

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  6. Bei den schönen Bildern krieg ich gleich noch mehr Sehnsucht nach Sonne und Wärme! Der Quilt ist super schön geworden!
    LG
    KATRIN W.

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